iPad wegen Software verzögert

“60 Tage nach der Vorstellung” hatte Steve Jobs den Verkaufsstart des iPad in den USA eigentlich terminiert. Aus Ende März wird bekanntlich nichts, denn der Tablet PC aus Cupertino kommt erst Anfang April in die Apple Stores von New York bis Los Angeles.

Dass es nicht einfach ist, ein neues Produkt schnell flächendeckend einzuführen, ist allgemein bekannt. Normalerweise spielen bei Verzögerungen Probleme mit der Hardware eine große Rolle. Beim iPad scheint das aber nicht der Fall zu sein. Glaubt man einem Insider, dass soll es an der Software liegen. Die ist nämlich erst “fast fertig”. Das kleine Wort “fast” sei der Grund, warum das iPad an der Frist von 60 Tagen scheitert.

Von Apple gibt es dazu bisher keine Stellungnahme. Es stellt sich natürlich die Frage, ob eine Verzögerung von einer Woche wirklich ein Problem darstellt. Wohl nur die härtesten Apple Fans werden sich davon treffen lassen. Die am Wochenende gezeigten TV Spots bedeuten aber auch, dass das iPad jetzt definitiv am 3. April in den USA auf dem Markt sein muss. Weitere Verzögerungen können jetzt peinlich werden.

In der Regel ist Apple für gute und stabile Software bekannt. Das gilt auch für die Hardware. So ist davon auszugehen, dass letzte Probleme bis zum Start des iPad in der Tat geklärt sein werden. Das negative Beispiel des aktuellen 27 Zoll iMac aus dem Hause Apple zeigt aber auch, dass man nicht unfehlbar ist. Seit Wochen sind iMac Kunden von schlechten oder kaputten Displays genervt.

Bleibt zu hoffen, dass ein solches Missgeschick bei iPad auf jeden Fall ausbleibt. Ansonsten könnte sich die neue “Wunderwaffe” aus Cupertino schnell als Rohrkrepierer entpuppen. Das würde dem Unternehmen einen nicht unerheblichen Schaden in Sachen Image zufügen.